KünstlerInnen realisieren selbständig künstlerische Werke und Projekte. Sie verfügen über technische Fertigkeiten und eine eigenständige künstlerische Sprache. Sie reflektieren, vermitteln und vernetzen ihre Arbeit im Kunstsystem.
KünstlerInnen arbeiten als selbständige AutorInnen, sie planen Projekte und Kunstwerke selbstorganisiert und/oder im Team und realisieren künstlerische Arbeiten wie Zeichnungen, Texte, Gemälde, Fotos, Videos, Sounds, Objekte, Skulpturen, Installationen, Performances, Mixed Media-Arbeiten und digitale Erzeugnisse. Die Kunstwerke entstehen aus eigener Initiative, im Auftragsverhältnis oder für Wettbewerbe.
KünstlerInnen stehen in vielfältiger Wechselwirkung zur Gesellschaft und zum Kunstsystem. Sie leisten mittels Ideen, Werken und Haltungen einen Beitrag an die zeitgenössische Weltdeutung. Sie sind geübt in der Bearbeitung verschiedenster Materialien sowie im Umgang mit Medien. Unter Berücksichtigung konzeptueller, ökologischer, ökonomischer, sozialer und geschlechterbezogener Aspekte wählen sie die jeweils angebrachten Verfahren und Arbeitsprozesse.
KünstlerInnen entwickeln Ideen und setzen diese zu Werken und Projekten um. Sie verfügen über ein theoretisches Wissen und reflektieren, dokumentieren und vermitteln ihre eigene Arbeit.
KünstlerInnen sind eingebunden in ein System von KuratorInnen, KritikerInnen, KunstliebhaberInnen, Sammler- Innen, Ausstellungsorten, Kunstmessen, Medien, Förderinstanzen, Kunstschulen und KünstlerkollegInnen und unterhalten ein Kontaktnetz für Ausstellungsmöglichkeiten, Verkäufe sowie die Erlangung von Aufträgen und Werkbeiträgen.