Kunstpreis der Stadt Zürich für Stephan Eicher
Heute Freitag, 18. Dezember 2009, wird dem Pop-Chansonnier Stephan Eicher, der seine Laufbahn an der F+F begann, vom Stadtrat der mit 50'000 Franken dotierte Kunstpreis der Stadt Zürich verliehen.
Bekannt wurde Stephan Eicher unter anderem mit der Band Grauzone und dem Lied 'Eisbär', einem Kultsong der Neuen Deutschen Welle oder 1982 mit 'Les filles du Limmatquai'.
1960 im Kanton Bern geboren, zog Stephan Eicher anfangs der 80er-Jahre nach Zürich, um dort die F+F zu besuchen. Zu dieser Zeit machte er auch die ersten musikalischen Solo-Auftritte. Er experimentierte und arbeitete in der alternativen Musikszene rund um die Rote Fabrik. Gegenwärtig wohnt Stephan Eicher in Frankreich.
Markus Ganz schreibt in der NZZ: "Er zog hierher, um die Kunstschule F+F zu absolvieren. Und er kam in eine Stadt, in der die Kreativszenen ebenso in Bewegung waren wie die Jugend. Anfang der achtziger Jahre vermischten sich die verschiedenen Kunstdisziplinen stark und inspirierten sich gegenseitig. (...) Prägend für Stephan Eicher und bezeichnend für den damaligen Austausch in Zürichs Kulturszene war auch die Zusammenarbeit mit der äusserst originellen Zürcher Frauenband LiliPut, vormals Kleenex. Insbesondere die Bassistin Klaudia Schifferle [auch sie eine F+F-Absolventin], die bald als bildende Künstlerin Karriere machte, gestaltete ihm einige wunderbare Plattencovers (etwa zu 'Les Chansons Bleues') und schrieb ihm Songtexte." (NZZ, 17.12.2009)